Studien zur Wirksamkeit von Shiatsu


Die bestehenden Studien und Daten zu Shiatsu zeigen die Wirkung auf vielfältige und unterschiedliche Weise eindrücklich auf. Sie bestätigen die Erfahrungen vieler KlientInnen, dass sich Shiatsu positiv auf körperliche Beschwerden und seelische Belastungen auswirkt und allgemein die Gesundheits- und Genesungskompetenz stärkt.

Hier findest Du einzelne Studienberichte und am Ende eine kurze Zusammenfassung der Studienresultate.
 

Umfrage des schweizerischen Berufsverbandes 2009-2011

Der Berufsverband untersucht die Gründe warum Klienten eine Shiatsu Therapie aufsuchen und deren Wirkung:
  • 50 %: verschiedene Schmerzen wie Rücken-, Schulter-, Nacken- und Beckenschmerzen, allgemeine Schmerzen und Spannungen, sowie Fibromyalgie, Kopfschmerzen und Migräne
  • 25 %: Folgen von Stress, Stressminderung, Ausgleich in einer Lebenskrise, Trauma, Burnout, Ängste, Depressionen
  • 12 %: Müdigkeit, Erschöpftheit, innerer Anspannung, Verbesserung des Energieflusses, Steigerung Leistungsfähigkeit
  • 12 %: Verbesserung der Gesundheit und Wohlbefinden, um ihre Krankheiten zu verstehen, Wunsch körperliche, seelische, geistige Aspekte zu harmonisieren
  •  1  %: Schwangerschaftsbegleitung, Kinderwunsch, Schlaf- und Verdauungsbeschwerden, Bluthockdruck, Tinnitus, Psoriasis

Angaben der Klienten über die Wirkung von Shiatsu:
  • 99%: positive Wirkung auf allgemeines und körperliches Befinden (53% viel besser und 46% besser)
  • 98%: positive Wirkung auf Schmerz (61% besser)
  • 90%: Verbesserung der körperlichen Wahrnehmung
  • 91%: das innere Gleichgewicht verbesserte sich
  • 85%: positive Wirkung auf Belastung
  • 83%: positive Wirkung auf Gefühlswahrnehmung
  • 85%: Verbesserung im Umgang mit Umfeld, Ressourcen, und mit ihrer Gesundheit

Besonders hervorgehoben wurde der Effekt der Entspannung und Linderung oder Verschwinden der Beschwerden, mehr Ausgeglichenheit, Wachheit, besserer Schlaf, verbesserte Wahrnehmung des Körpers als Einheit, weniger Arztbesuche und Medikamentenkonsum.
Die Klienten schätzten die Feedbacks, Impulse und prozessorientierte Begleitung und waren zu 100% zufrieden mit ihrer Therapie. Shiatsu wurde von 42% der Klienten als einzige Methode und von 58% zusätzlich zu anderen medizinischen Massnahmen oder Therapien in Anspruch genommen.

 

Studie über Klimakterium und Shiatsu 2005

Am Europäischen Shiatsu-Institut (ESI) Heidelberg wurde im 2005 eine Studie zur Wirkung von Shiatsu bei Frauen im Klimakterium lanciert, unter der Leitung von Dr. Cornelia von Hagens, Leiterin der komplementärmedizinischen Abteilung der Universitätsklinik Heidelberg.
Es konnte nachgewiesen werden, dass Shiatsu die klimakterischen soma-vegetativen Symptome, sowie auch Ängstlichkeit und Depression, signifikant und nachhaltig mindert.

 

Europäische Drei-Länder-Studie

Prof. Andrew Long, Leiter der School of Healthcare der Universitäts Leeds hat eine wissenschaftliche Studie über Wirkungen und Erfahrungen mit Shiatsu durchgeführt. Insgesamt nahmen 948 Shiatsu-Empfangende teil, darunter 388 aus Grossbritannien, 371 aus Österreich und 189 aus Spanien. Die Klientinnen wurden zu Behandlungsbeginn sowie 6 Tage, drei und 6 Monate nach der ersten Behandlung befragt.

Die Klientinnen hatten folgende Zielsetzungen:
  • Entspannung bzw. Stress-Reduktion
  • Freiheit oder Linderung von Symptomen und Beschwerden
  • Emotionale Hilfe und Unterstützung
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung von Körper und Geist
  • Allgemeine Gesundheitserhaltung
  • Unterstützung der persönlichen Entwicklung

Die überwältigende Mehrheit der KlientInnen in den drei Ländern gab an, dass ihre Erwartungen an die Shiatsu-Behandlungen entweder erfüllt oder gar übertroffen wurden (zwischen 88% und 97%).

Während oder direkt im Anschluss an die Behandlung wurden folgende Wirkungen wahrgenommen:
  • Energie, die sich bewegt, Lösung von Blockaden
  • Körperliche und emotionale Veränderungen
  • Sich ruhiger und entspannter fühlen
  • Energievoller zu sein
  • Ausgeglichener zu sein
  • Mehr in der Lage zu sein, Dinge zu bewältigen

Bei den längerfristigen Wirkungen konnten statistisch signifikante Rückgänge bei Beschwerden nachgewiesen werden. 87% aller Befragten stimmten der Aussage zu, dass Shiatsu bei der Behandlung ihrer Symptome effektiv war.

Die grössten Veränderungen ergaben sich bezüglich der am häufigsten genannten Symptome:
  • Spannung und Stress
  • Probleme mit Muskeln, Gelenken und Körperstruktur (einschliesslich Rückenschmerzen und Haltungsbeschwerden)
  • Energielosigkeit, Erschöpfung

Generell wurden von den Befragten der drei Länder weitere Shiatsu spezifische Wirkungen bestätigt, insbesondere:
  • Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und Wohlbefindens (93% -96%)
  • Sich mehr in der Lage fühlen, sich selbst zu helfen (69% - 87%)
  • Verbesserung von Verständnis und Erfahrung des eigenen Körpers (66% - 82%)
  • Persönliche Selbstentwicklung (52% - 67%).

Am Ende der Studie verspürten 95% der Teilnehmenden ein erhöhtes Gefühl von mehr Ruhe und Entspannung. Gegen 60% der regelmässigen Empfänger von Shiatsu schliefen besser.

Die Studie macht deutlich, dass Gespräch und Empfehlungen die Shiatsu-Behandlung ergänzen und einen integralen Teil der Sitzung sind. Ungefähr vier Fünftel der Studien Teilnehmerinnen gaben an, dass sie aufgrund von Empfehlungen Veränderungen in ihrem Alltagsverhalten vorgenommen haben. Diese Veränderungen betreffen insbesondere Lebensstil, Körperübungen, Ernährung, Ruhe und Entspannung.
In allen drei Ländern war als Folge der Shiatsu-Behandlungen ein evidenter Rückgang bei der Inanspruchnahme von schulmedizinischen Leistungen (Konsultationen, Medikamenteneinnahme) zu verzeichnen (15% - 34%). Zusammen mit den zu erwartenden Folgen der Lebensstil-Veränderungen trägt Shiatsu somit zur Dämpfung der Kosten des Gesundheitswesens bei.

 

Französische Studie zur Verringerungen der Nebenwirkungen von Chemotherapie 2004-2005

Dominique Chevalier hat im Krankenhaus von Saintes (F) eine Studie über die Wirksamkeit von Shiatsu zur Verringerung der Nebenwirkungen der Chemotherapie durchgeführt.

Es wurden 16 PatientInnen zur Intensität der Nebenwirkungen und zu den Verbesserungen durch Shiatsu befragt. Die Intensität des Unwohlseins wurde direkt nach der Chemotherapie auf einer Skala von 0 – 10 (10 = starkes Unwohlsein) notiert. Die Shiatsu-Sitzungen wurden anschliessend sobald als möglich gegeben.

Sämtliche Nebenwirkungen verringerten sich. Im Durchschnitt reduzierte sich die Intensität der Belastung auf ein Drittel bzw. von durchschnittlich 6,5 auf 2,3 Punkte.

Wichtige Verbesserungen konnte man auch bei den Symptomen Erbrechen, Übelkeit und Probleme im Mund feststellen. Hierdurch waren die PatientInnen schneller in der Lage, wieder normal zu essen und sich schneller von ihrer physischen Müdigkeit zu erholen. In einem Fall betrug die durchschnittliche Dauer der körperlichen Müdigkeit nach Chemotherapie ohne Shiatsu 8 Tage, mit Shiatsu 0,5 Tage (Frau, 46 Jahr alt, Brustkrebs).

 

Schweizerische Fallstudien der Schweizerischen Shiatsu Gesellschaft 2003-2005

22 der 26 KlientInnen waren weiblich. Mehr als die Hälfte war 30 – 50 Jahre alt und voll berufstätig.

Typische Beispiele für die Kombination von körperlichen und seelischen Problemen:
  • Rückenschmerzen verbunden mit Stress oder beruflichen und persönlichen Problemen
  • Nacken- und Schulterschmerzen verbunden mit Erschöpfung und Depressivität
  • Nervosität und Schlafstörungen verbunden mit Eheproblemen
  • Bauchschmerzen und Kopfweh verbunden mit Angstzuständen

Bei rein körperlichen Problemen lagen einzelne Beschwerden oder eine Kombination verschiedener Symptome vor:
  • Kreuzschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Schmerzhafte Regelblutung
  • Schwindel, rasche Ermüdung, Konzentrationsschwäche, Niedergeschlagenheit
  • Magenkrämpfe, Kopfweh und Nackenschmerzen

Folgendes wurden von den Fallstudien-KlientInnen als wichtigste Ursache oder Mit-Ursache für ihre körperlichen Beschwerden und ihre seelischen Leiden genannt: Stress (7x), Lebenskrisen (6x) und Traumafolgen (10x ). Als besondere Stressfaktoren wurden beispielsweise zu hoher Zeitdruck, generelle Überlastung, emotionale Belastungen, Prüfungsängste und Arbeitslosigkeit genannt. Als Lebenskrisen bzw. schwierige Lebensumstände wurden genannt: Sinnkrise an der Arbeit/Burnout, Partnerschaftskrise, generelle Zukunftsangst und Orientierungslosigkeit, Selbstzweifel und Überängstlichkeit, negative, selbstzerstörerische Lebenseinstellung. Die genannten Traumata waren teilweise aktuell, teilweise lange zurückliegend. Sie betrafen Unfälle, Operationen, sexuelle und körperliche Gewalt, Tod von Angehörigen, Kindheitstraumata.

Die KlientInnen der Fallstudien hatten klare Vorstellungen, was sie sich vom Shiatsu wünschen. Die genannten Ziele sind vielfältig. Sie beziehen sich auf körperliche und seelische Aspekte:
  • Schmerzfreiheit
  • Leben ohne bzw. mit weniger Medikamenten
  • Behebung der Verdauungsstörungen
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Stabilisierung der Gesundheit
  • Körperliche und seelische Entspannung und Verbesserung der allgemeinen Situation
  • den Köper bewusster wahrnehmen und sich psychisch zu stabilisieren
  • Körperlich/energetischer Zugang zu den Problemen
  • mehr innere Freiheit, Gelassenheit, Klarheit und Lebensfreude erleben
  • aus der Depression herauskommen, sich besser fühlen, weniger leiden
  • Angst abbauen, ruhiger werden

Aussagen der Fallstudien-KlientInnen zu den gespürten Wirkungen direkt nach den Einzel-Sitzungen betreffen körperliche wie auch seelische Effekte. Sie zeigen, dass die Ziele erreicht wurden.

Diese Aussagen wurden gemacht:
  • fühle sich entspannt und finde zur Ruhe
  • habe jeweils für ein paar Tage keine Schmerzen mehr
  • gab an, der Arzt hätte ein besseres Blutbild nach den Shiatsu-Behandlungen festgestellt
  • spüre Stress schneller und könne schneller etwas dagegen tun
  • spüre, dass die Energie im Körper wieder fliesse und der Magen besser durchblutet sei
  • fühle sich ausgeglichener und könne das Leben gelassener nehmen
  • fühle sich kraftvoll und aktiv
  • spüre sich leichter, freier und weiter im Körper, „richtig gut“
  • habe weniger Hemmungen und mehr Mut
  • fühle sich als Ganzes
  • könne besser loslassen
  • habe das Gefühl von Frieden und Vertrauen
  • könne ihren Körper besser wahrnehmen

Nach Abschluss der ganzen Shiatsu-Therapie (mehreren Behandlungen) konnte anhand der folgenden Aussagen der KlientInnen auch eine verbesserte Gesundheitskompetenz festgestellt werden:
  • nehme Medikamente nur noch selten, bei Bedarf
  • habe keine Zyklus-Schmerzen mehr
  • hätte nur noch vereinzelt Rückenschmerzen, die nicht mehr störend seien
  • habe generell ein viel besseres Wohlbefinden
  • habe gelernt, mehr auf sich selber zu hören (Körpersignale, Inneres)
  • könne sich selber besser akzeptieren und hätte innerlich zur Ruhe gefunden
  • spüre, dass Gesundheit vom psychischen Wohlbefinden abhängt, und dass der Rückfall in alte Muster schmerzhafte Symptome verursacht
  • merke, dass sie mehr Zeit und Ruhe für sich brauche
  • empfinde den Körper wieder als Ganzes, alle Körperteile als integriert
  • mache erfolgreich Körperübungen gegen Schlafstörungen
  • fühle sich in der eigenen Haut zuhause
  • habe begonnen, sich mit persönlichen Problemen zu beschäftigen
  • habe mehr Selbstvertrauen, das Leben sei wieder lebenswert geworden
  • habe abgenommen und brauche den Bauch nicht mehr als Schutzpanzer
  • habe alte Ängste lösen und Beziehungsbasis zu Männern wiederherstellen können

Ergänzend zur Shiatsu-Behandlung wurden den KlientInnen Körperübungen unterrichtet und mit ihnen Veränderungen der Lebensführung entwickelt.

 

Mitgliederumfrage der Shiatsu Gesellschaft Schweiz im 2003

Shiatsu wird in der Schweiz überwiegend therapeutisch genutzt. 820 Shiatsu Therapeuten haben bei der Umfrage mitgemacht, dies entspricht 50% der Verbandsmitglieder. Die Ergebnisse gelten damit als repräsentativ.
 
  • 75% der durchgeführten Behandlungen werden infolge von Beschwerden in Anspruch genommen
  • 25% dienen der allgemeinen Gesundheitsvorsorge
  • 36 % Körperliche Beschwerden in Verbindung mit seelischen Problemen sind die Hauptgründe
  • 34% gefolgt von ausschliesslich körperliche Beschwerden
  • 6% rein seelische Beschwerden sind von geringer Bedeutung
  • 43% kommen zur Behandlung von chronischen, langfristigen Beschwerden
  • 30% kommen wegen wiederholt und zyklisch auftretenden Beschwerdemustern
  • 19% hier liegen einmalige Beschwerden vor

 

Österreichische Daten über Shiatsu als Zusatztherapie in Krankenhäusern 1999

Christine Rackeseder und Robert Drabek werteten die Statistiken von 165 SpitalpatientInnen aus, die 1999 im Zeitraum von 6 Monaten 10 Shiatsu-Behandlungen als Zusatztherapie erhielten.

Es handelte sich um PatientInnen verschiedener Institutionen:
  • Eine psychosomatische Station mit Kindern und Jugendlichen
  • Ein Institut der Psychiatrie (PatientInnen mit Angststörungen, somatoformen Störungen, Depressionen und Suchtproblematiken)
  • Ein Rehabilitationszentrum für Unfall-Schwerverletzte
  • Ein geriatrisches Heim
  • Das Hara-Shiatsu Zentrum

Die PatientInnen litten dementsprechend unter sehr verschiedenen Problemen. Von den insgesamt 502 genannten Symptomen fielen 182 in die Kategorie Bewegungseinschränkungen. 62 dieser PatientInnen schätzten die eigene Beweglichkeit als schlecht oder sehr schlecht ein. Bei 71% der PatientInnen hatte sich die Beweglichkeit nach Shiatsu gebessert, in der Altersgruppe der 40 – 49-Jährigen sogar bei 85%. Der Erfolg war unabhängig davon, ob zusätzliche, klassische Behandlungsmethoden (Physiotherapie) angewandt wurden oder nicht.

Die AutorInnen ziehen deshalb den Schluss, dass Shiatsu eine unterstützende Methode ist, also auch die Wirksamkeit anderer Therapien erhöht.

32% der PatientInnen (N = 52) litten unter Schlafstörungen. 36 (69 %) gaben an, dass sich infolge von Shiatsu der Schlaf verbessert hat.
30% der PatientInnen litten unter „Gemütsstörungen“ wie innere Unruhe, Depression, Panikattacken, Suchtverhalten, Energielosigkeit, Schwindelgefühle, Stress. Bei 85% der Behandelten hat sich der Gemütszustand nach den Shiatsu Behandlungen verbessert. Weitere Verbesserungen wurden bei den Symptomen Stuhl, Appetit und Regelbeschwerden festgestellt.

 

Schlussfolgerungen zu den Studienergebnissen

Es gibt viele Daten und Studien zur Nutzung und zu den Wirkungen von Shiatsu, insbesondere Befragungen und Fallstudien. Die in der Schulmedizin als wissenschaftlicher „Goldstandard“ bezeichneten Doppelblindstudien sind jedoch im Shiatsu aus methodischen Gründen nicht durchführbar.

Im Gegensatz zum Beispiel zur Medikamentenabgabe basiert Shiatsu auf einer individuellen, interaktiven und sich situativ-prozesshaft entwickelnden Arbeitsweise. Konsequenterweise können keine standardisierten, jederzeit reproduzierbaren Verfahren und Ergebnisse geliefert werden. Auch ist es faktisch nicht möglich, einer Kontrollgruppe „Als ob-Shiatsu“ zu geben. Zudem sind bei den für Shiatsu typischen Beschwerden häufig psychische Ursachen involviert (Lebensstil, Stress, Krisen, Trauma).

Studien aus Psychotherapie und Psychiatrie zeigen, dass bei gewissen psychischen Erkrankungen „die Qualität der therapeutischen Beziehung die Varianz der Therapieerfolge besser erklärte als die Wahl der Therapiemethode“. Gemäss dem schweizerischen Bundesgerichtsentscheid vom 20.2.1997 darf sich die Beurteilung von komplementärmedizinischen und –therapeutischen Methoden somit nicht auf eine rein schulmedizinische Optik beschränken. Die bestehenden Studien und Daten zu Shiatsu zeigen die Wirkungen auf vielfältige und unterschiedliche Weise eindrücklich auf. Sie bestätigen die Erfahrungen vieler KlientInnen, dass sich Shiatsu positiv auf körperliche Beschwerden und seelische Probleme auswirkt und allgemein die Gesundheits- und Genesungskompetenz stärkt: 
 
  • Shiatsu bringt Beschwerden zum Verschwinden, die ihre Ursache darin haben, dass die natürliche Selbstregulierung des Organismus gestört ist, z.B. Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Störungen des Menstruations-Zyklus, Klimakterium, Asthma, Herzkreislauf-Beschwerden, Schleudertrauma und Immunschwäche – Symptome, die oftmals im weitesten Sinne auf Störungen des Energie-, Nerven- und Hormonsystems zurückzuführen sind
 
  • Bei vielen Formen von Schmerzen (Rücken, Schulter, Kopf, Nacken, Gelenke, Menstruation) ist das Erreichen einer nachhaltigen Schmerzfreiheit oder einer erheblichen Schmerzlinderung ein realistisches Ziel
 
  • Die Mobilität und Flexibilität von Gelenken, Sehnen und Muskeln wird erhöht und die Leistungsfähigkeit verbessert
 
  • Shiatsu wirkt sich positiv auf die Immunabwehr aus
 
  • Shiatsu wirkt gegen Erschöpfung und Energielosigkeit
 
  • Shiatsu bewirkt eine deutliche Zunahme von Wohlbefinden, Vitalität, tief empfundener Ruhe, Gelassenheit und Verbindung mit dem innersten Selbst
 
  • Shiatsu ermöglicht eine erhebliche Verbesserung der körperlichen und seelischen Lebensqualität bei psychischen Leiden, Schwangerschaftsproblemen, Lebenskrisen, Angstzuständen, Gefühlen von Niedergeschlagenheit und Depression
 
  • Shiatsu verstärkt die Heilungserfolge klassisch-medizinischer Therapien und beschleunigt Regenerations- und Genesungsprozesse
 
  • Shiatsu kann Nebenwirkungen reduzieren (z.B. bei Chemotherapie) und die Lebensqualität im Krankheitsfalle verbessern, selbst wenn wenig Aussicht auf Heilung besteht (z.B. bei Aids)
 
  • Shiatsu fördert die eine bewusste Selbstwahrnehmung auf körperlicher und emotionaler Ebene. Diese ist Voraussetzung für Veränderungsprozesse (Einsicht, Motivation) und ein verantwortliches Gesundheitsverhalten
 
  • Shiatsu fördert die Resilienz, die Erhöhung der Fähigkeit, mit Belastungen und Problemen umzugehen, welche bei körperlichen und seelischen Beschwerden mitverursachend sind
 
  • Die therapeutische Gesprächsführung und das Unterrichten von Übungen sind integraler Bestandteil des Shiatsus zur Veränderung von gesundheitsschädigenden Lebensweisen. Sie unterstützen eine Beschleunigung und Stabilisierung des Genesungsprozesses, die Nachhaltigkeit der Gesundheitswirkung und fördern allgemein die Gesundheitskompetenz
 
  • Shiatsu als Komplementär Therapie vermindert die Arztbesuche und den Medikamentenkonsum dank der ganzheitlichen Arbeitsweise und der Qualität der therapeutischen Beziehung
 
Zusammenfassung des Berichts «Inanspruchnahme und Wirkungen von Shiatsu als Therapie» von Peter Itin (Mai 2009); Barbara Frank (Dezember 2012) publiziert vom Shiatsu Verband Schweiz. www.shiatsuverband.ch